Wenn es darum geht, “denn Wandel zu begleiten” und ”die Zukunft zu gestalten”— wie es meinem Selbstverständnis entspricht —,  dann spielen Fragen zu Zukunftsentwürfen, zu Potentialen der gesellschaftlichen Veränderungen, zu deren Gefahren und Hoffnungen sicherlich eine zentrale Rolle. Diesen Fragen gehe ich nach!

Dabei bezeichnet der dafür verwendete Begriff Zukunftsforschung weder eine Disziplin im Sinne des akademischen Fächerkanons noch einen spezifischen Gegenstand — die Zukünfte oder gar die Zukunft —, sondern eine bestimmte Orientierung in der Art wissenschaftlichen Denkens: Ich sehe es als meine Aufgabe, strukturelle Veränderungen zu identifizieren und zu benennen, ihre möglichen, wahrscheinlichen, aber auch ihre wünschbaren Ausprägungen und Folgen (Zukünfte) aufzuzeigen und für die Gestaltung unserer Zukunft nutzbar zu machen; denn es geht um das Erkennen der Folgen höherer Ordnung und ihrer Bedeutung für zukünftige Gestaltungsspielräume und -notwendigkeiten.

Damit stellen sich natürlich auch methodische Fragen, denen auch ich nachgehe. Denn übergreifendes Ziel meiner Arbeit ist es, Orientierungs- und Handlungswissen zur Verfügung zu stellen und im Sinne von Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit Gestaltungsoptionen zu erarbeiten. Daran arbeite ich nicht zuletzt — in all meinen “Themengebieten” —, indem ich Öffentlichkeit für diese Themen erzeuge und, wo immer möglich, meine Erkenntnisse, Ideen und Gedanken in Diskussionen einbringe.

Lassen Sie uns gemeinsam die Ziele bestimmen und Wege suchen,
unsere Zukunft verantwortlich zu gestalten!

 

© Christian Trapp 2003