Auch wenn das Themenfeld “Globalisierung & Wirtschaft” von der Zahl der Projekte her nicht mein umfangreichstes ist, sind dennoch Fragen der mit dem Begriff der “Globalisierung” zusammengefaßten strukturellen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung für meine Arbeiten: Diese Fragen und deren Beantwortung — insbesondere durch die Politik — beschreiben die Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir Wirtschaft und Gesellschaft gestalten. Beidem gehe ich insbesondere mit meinem Promotionsprojekt auf den Grund:

  •   “Globalisierung, Arbeit und Gesellschaftsordnung. Vom Zwangscharakter evolutionärer Entwicklungen und der politischen Gestaltung struktureller Umbrüche”, mein Promotionsprojekt (laufend)

/ mehr dazu....
 

Fragen, die unmittelbar der Stuation “der Wirtschaft” nachgehen, und diese in einen Zusammenhang mit den Veränderungen in den Rahmenbedingungen setzen, ging ich hingegen mit folgender Studie nach:

  •   Grundlagenstudie “Zielorientierung und Intensivierung der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung im Kreis Gütersloh”, durchgeführt im Auftrag des Kreis Gütersloh 07/97-1/98

// download des Endberichts (309 KB)

 

Darüberhinaus unterstütze ich derzeit die beiden Unternehmensberatungen Institut für angewandte Kreativität — IAK und E>V, beide mit Sitz in Köln, methodisch und in der Erhebung bei der Evaluation und möglichen Verbesserung eines Leitbildprozesses in einem international tätigen Produktionsunternehmen — einem global player.


Auch das Projekt “Gestaltungspotenziale für eine menschengerechte und leistungsfähige Arbeits- und Unternehmensorganisation in virtuellen Unternehmen”, an dem ich auf Seiten des Praxispartners TWG beteiligt war und das wir zusammen mit dem Institut für Zukunftssutdien und Technologiebewertung (IZT) sowie des Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) durchführten, befaßt sich natürlich mit Fragen der Gestaltung unserer Wirtschaft unter den veränderten Bedingungen internationalen Wettbewerbs und technologischen Strukturwandels. Details zu diesem Projekt finden Sie auf der Seite Arbeitswelt & Leben


Außerdem war ich über das Jahr 1997 hinweg als fester, danach als freier Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt “Wirtschaftshandeln mittelständischer Unternehmer im gemeindlichen Kontext einer strukturschwachen Region. Folgestudie zu einer empirischen Untersuchung von 1971”, durchgeführt an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld .

In dieser Studie ging es um die Frage, ob kleine und mittlere Unternehmen, die in der Regel einen persönlicheren Bezug zu ihrem räumlichen und sozialen Umfeld aufweisen als große Unternehmen, die auf Märkte ganz anderer Größenordnung hin orientiert sind, sich (wie von der Wirtschaftstheorie unterstellt) universalistisch verhalten - also Kunden, Lieferanten und andere Geschäftspartner wirklich nur in ihrer Funktion als eben Kunden, Lieferanten usw. betrachten -, oder ob sie nicht doch eher partikularistisch geprägt handeln in dem Sinne, daß auf soziale Bezüge Rücksicht genommen wird und das Gegenüber jeweils individuell — als Person und mit Rücksicht auf das soziale Geflecht — betrachtet, wahrgenommen und behandelt wird.

Ein Untersuchungsgegenstand also, der viele der Fragen zu transnationalen Konzernen und ihre Bedeutung für Globalisierung vorwegnimmt bzw. sie begleitet.