Wissenswertes über mich?

Ich — Jahrgang 1964, allein erziehender Vater zweier pubertierender Halbwüchsiger — habe in Bielefeld Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaftspolitik und empirische Wirtschaftsforschung studiert und mein Studium 1995 als Diplom-Volkswirt abgeschlossen. Schon während meines Studiums habe ich meine stark mathematisch-modelltheoretisch orientierte Ausbildung systematisch um soziologische und politikwissenschaftliche Kenntnisse erweitert und durch praktische Erfahrungen in der empirischen Sozialforschung ergänzt. Derzeit arbeite ich an einem Promotionsprojekt zu Fragen der Sozialen Marktwirtschaft im Zeitalter der "Globalisierung".

Mein zentrales Interesse gilt den gesellschaftlichen Auswirkungen struktureller Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft insbesondere in den Themenfeldern Arbeitswelt, Bürgergesellschaft und soziales Miteinander; meine wissenschaftlichen Wurzeln liegen in ordnungs- und strukturpolitischen Fragen der Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik. Seit Ende des Studiums aber haben sich meine Interessen und Arbeiten systematisch um Fragen der Ursachen und Bedeutung von "Globalisierung" für die Ordnung und Struktur unseres tagtäglichen Miteinanders gruppiert.

Erste Erfahrungen in der Wissensvermittlung sammelte ich während meines Studiums als Tutor für die Veranstaltungen ”Einführung in die Volkswirtschaftslehre” und ”Einführung in die Wirtschaftspolitik”, erste Erfahrungen in der Gestaltung und Durchführung empirischer Projekte als studentische Hilfskraft in einem DFG-Projekt zum Sozialen Wandel in den neuen Bundesländern 1990 bis 1992. Im Jahr 1997 erstellte ich im Auftrag des Kreises Gütersloh eine Studie zur ”Zielorientierung und Intensivierung der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung im Kreis Gütersloh”. Gleichzeitig war ich Mitarbeiter in einem DFG-Projekt zum Wirtschaftshandeln mittelständischer Unternehmer und erhielt in diesem Zusammenhang Anfang 1998 zusammen mit meinem damaligen Chef einen Lehrauftrag an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. Diesen Lehrauftrag nahm ich aber infolge meines Einstiegs beim Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) in Gelsenkirchen nicht wahr.

Dort begann ich im März 1998 mit dem Aufbau des Forschungsschwerpunktes ”Zukunftsentwicklung in Städten und Regionen”, dessen besonderer Schwerpunkt auf den gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen von Globalisierung und Regionalisierung für Städte und Kommunen lag. Ihn leitete ich bis zu meinem Ausscheiden aus dem SFZ zum Jahresbeginn 2002. Im Laufe der Zeit erweiterte sich dieser Arbeitsschwerpunkt um grundsätzliche Fragen struktureller Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, denen ich mich mit meiner freiberuflichen Selbständigkeit nun noch intensiver widmen will, als es mir bislang möglich war.

Im Rahmen meiner wissenschaftlichen Arbeit war und bin ich sowohl als Mitarbeiter als auch als Projektleiter an verschiedensten empirischen Forschungsprojekten beteiligt, habe Projekte  wie auch Veranstaltungen initiiert, konzipiert, koordiniert und durchgeführt. Ich halte Referate und Vorträge zu allen Bereichen meines Themenspektrums, veröffentliche und bin in verschiedenste Arbeitskreise und -gruppen eingebunden. Seit Sommer 1999 war ich Redaktionsmitglied bei ZUKÜNFTE – Zeitschrift für Zukunftsgestaltung & vernetztes Denken, die sich zum Frühjahr 2002 mit der Zeitschrift WechselWirkung vereinigte, und von Frühjahr 2000 bis zu meinem Ausscheiden Betriebsrat beim SFZ, übernahm die Betreuung von wissenschaftlichen Hilfskräften und Praktikanten sowie die Betreuung der Schüler-Praktikanten.
 

Weitere Einzelheiten über mich und meine Arbeit finden Sie auf folgenden Seiten:

  • meine Arbeiten
  • mein Selbstverständnis

     
  • © Christian Trapp 2003