Nach wie vor ist der Themenbereich “Arbeitswelt & Leben” der umfangreichste in meiner Referenten- und Seminararbeit — angesichts der Tatsache aber, daß in einer erwerbsarbeit-
zentrierten Gesellschaft wie der unsrigen kaum etwas so gravierende Auswirkungen auf unser Selbstverständnis und unsere Gesellschaftsordnung hat wie die Veränderungen in der Arbeitswelt, bei meinem Selbstverständnis eigentlich nur folgerichtig! So bildet denn auch dieser Themenkreis einen besonderen Schwerpunkt meines Engagements in der Wissensvermittlung.



Es ergab sich im Jahr 2000 ein Kontakt zur Frankfurter Sozialschule, einer Einrichtung  politischer Bildung des Bistums Limburg, der sich über die Zeit zu einer inhaltlichen Zusammenarbeit zu Fragen der Veränderungen in der Arbeitswelt, des Sozialen Miteinanders und zur Globalisierung entwickelt. Im Rahmen meines Themenfeldes “Arbeitswelt & Leben” haben wir bislang folgende Seminare zusammen durchgeführt:
 

  •    “Die neue soziale Marktwirtschaft”, veranstaltet am 11. und 12. September 2004 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod. Dort referierte ich über “Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft” und übernahm die Themenblöcke “Der Traum immerwährender Prosperität — Ein Blick zurück auf die sozio-ökonomische Entwicklung der frühen Bundesrepublik” und “Was ist neu an der “neuen sozialen Marktwirtschaft”? — Perspektiven und konzeptionelle Elemente?”.

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  •    “Wirtschaft und Sozialstaat in der Krise. Ursachen und Lösungsmöglichkeiten”, veranstaltet vom 26. bis 28. März 2004 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod. Dort übernahm ich die Themenblöcke “Wirtschaftliche Stagnation, hohe Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung, Einschnitte ins soziale Netz:  Zur aktuellen Situation unserer Volkswirtschaft und des Sozialstaates im Zeitalter der Globalisierung” und “Ich-AGs und Sozialabbau? Reform- und Lösungsansätze zur Bekämpfung der diversen Krisen”.

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  •    “Schwarzarbeit, informelle Arbeit... neue Formen der Arbeit im Zeitalter der Globalisierung”, durchgeführt vom 27. bis 29. Februar 2004 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod. In diesem Seminar, das ich wegen Verhinderung des Veranstalters allein durchführte, beschäftigten wir uns mit den Themen “Stets bezahlt und versteuert — Was ist Arbeit?”, “Schwarzarbeit und atypische Arbeitsverhältnisse: Zeichen veränderter Arbeitswelt” und “Soziale Sicherung ohne Arbeit – Arbeit ohne soziale Sicherung... die Arbeitsgesellschaft vor dem Aus?” sowie “Ansätze und Wege zur Neugestaltung der Arbeitsmarktpolitik”.

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  •    “Die Rente ist sicher!? Der Umbau des Sozialstaates und die Auswirkungen auf die Alters-
    versorgung”
    , veranstaltet vom 16. bis 21. Februar 2004 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod. Darin behandelte ich die Themen “Wie es wurde, was es ist...: Die Entwicklungsgeschichte des Sozialstaates in Deutschland”, “Eine wachsende Zahl von Armen in einem reichen Land?” und “Baustelle Sozialstaat: Unser Gesundheitssystem, seine Leistungen und Kosten und die notwendigen Veränderungen” sowie “Wie machen es die anderen? Altersversorgung in anderen Ländern und was man daraus lernen kann”, da ich zusätzlich zu meinen Themenblöcken auch die des verhinderten Dr. Zingel übernahm.

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  •    “Auf dem Weg zu einer solidarischen Gesellschaft: Z.B. Gesundheit”, veranstaltet im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod vom 26. bis 28. September 2003. In diesem Seminar, in dem ich für den erkrankten Prof. Dr. Ludwig einsprang, übernahm ich den Themenblock “Solidarität — Was ist das?” und referierte zum Thema “Gesundheit: ein öffentliches Gut und seine private Aneignung. Zur Theorie öffentlicher Güter”.

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  •    “Arbeit im flexiblen Kapitalismus”, veranstaltet im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden Naurod vom 5. bis 7. September 2003. In diesem Seminar übernahm ich die Themenblöcke “Flexibler Kapitalismus und Intimität: Die Auswirkungen von “Globalisierung” auf die Beziehungen der Menschen” sowie “Der flexible Mensch: Chancen — Risiken — Spaltungen” und referierte über “Das Ende der Normalarbeit. Gesamtgesellschaftliche Tendenzen”.

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  •    “Alles wird gut!? Das neue Jahrhundert und die damit verbundenen Hoffnungen und Befürchtungen”, veranstaltet vom 18. bis 20. Februar 2000 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod. Dort referierte ich zu den Themen “Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Leben im patchwork der Verbindlichkeiten?” und “Soziale Beziehungen und Alltag: Von der Bluts- zur Wahlverwandschaft?” sowie “Vom Charakter der Gesellschaft: digitalisierter Kapitalismus und Teilhabe-Gesellschaft?”.

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Neben diesen gemeinsam durchgeführten Seminaren war ich an der Frankfurter Sozialschule im Themenfeld “Arbeitswelt & Leben” mit folgenden Themen als Gastreferent tätig:

  •   Im Bildungsurlaubsseminar unter dem Titel “Politik am Ende? Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik im Zeitalter der Globalisierung”, veranstaltet in Kooperation mit dem Kolpingwerk, Diözesanverband Limburg vom 10. bis 14. März 2003 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod, referierte ich in zwei Blöcken zu den Themen “Hilflose Politik? Die Gestaltungsspielräume einer Bundesregierung in der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik im Zeitalter der Globalisierung” sowie “Von anderen lernen? Zu den arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Veränderungen in ausgewählten europäischen Ländern”.

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  •   Im Rahmen des Bildungsurlaubseminars ”Börsenfieber und New Economy: Der neue Kapitalismus und die Veränderungsprozesse in der Gesellschaft”, veranstaltet vom 12. bis 16. März 2001 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod, referierte ich zum Thema “Was hält die Gesellschaft zusammen, was treibt sie auseinander? Zu den Veränderungsprozessen und ihren Folgen” und veranstaltete eine Gruppenarbeit zum Thema “Wertewandel, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und die sozialen Beziehungen: Die Familie und andere Lebensformen”.

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Darüber hinaus moderierte ich im Rahmen des Seminars “Einmal Wirtschaftswunder und zurück. Idee und Wirklichkeit der sozialen Marktwirtschaft”, veranstaltet am 31. März und 1. April 2006, eine Kleingruppenarbeit zum Thema “Biographischer Rückblick der Teilnehmenden”.


Desweiteren habe ich in anderen Einrichtungen bislang zu folgenden Einzelthemen referiert:

  • “Menschengerechte Arbeit und leistungsfähige Arbeitsgestaltung - Ein Paradox in der modernen Arbeitswelt?”, gehalten im Rahmen der Tagung “Macht Arbeit Sinn?”, veranstaltet von der Evangelischen Akademie Baden vom 17. bis 19. März 2006 im Haus der Kirche — Evangelische Akademie Baden in Bad Herrenalb

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  •   “Zukunft der Arbeit: Vision und Abgesang”, gehalten als letzter Teil der dreiteiligen Veranstaltungsreihe: “Feierabend! Ende der Arbeitsgesellschaft?”, veranstaltet von der Katholisch-sozialen Akademie Franz Hitze Haus in Zusammenarbeit mit argos. Institut für gesellschaftswissenschaftliche Studien, praktische Philosophie und Bildung am 17. März 2006 im Franz Hitze Haus, Münster

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  • “Löst sich die Familie auf oder wird sie gar zum neuen Ort von Festigkeit und Sicherheit?” und “Wird der Betrieb zur Familie und die Familie zum Betrieb?”, gehalten im Rahmen der XI. Politischen Sommerakademie: “Auf Biegen und Brechen — Wieviel Kapitalismus veträgt der Mensch?”, veranstaltet von Haus Neuland . Heimvolkshochschule e.V. vom 26. bis 30. Juli 2004 in Haus Neuland, Bielefeld-Sennestadt.


 

  •   “Gerechtigkeit und Solidarität”, “Das Beispiel: Gesundheit” und “Das Beispiel: Rente”, gehalten im Rahmen der VIII. Politischen Winterakademie: “Republik im Wandel. Die Krise des Sozialstaats und die Folgen für Gesellschaft und Politik”, veranstaltet vom 26. bis 30. Januar 2004von Haus Neuland . Heimvolkshochschule e.V. im Haus Neuland, Bielefeld-Sennestadt

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  •   “Die Zukunft unserer Gesellschaft Auswirkungen struktureller Veränderungen”, gehalten vor der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Dortmund am 29. Mai 2002

     
  •   “Gehen? - Bleiben! Was einen Jugendlichen hält...”, gehalten im Rahmen des IV Symposiums der Hertener Bürgerstiftung ”Jugendarbeitslosigkeit — Wege aus der Ausbildungskrise”, veranstaltet von  der Hertener Bürgerstiftung in Zusammenarbeit mit der Freudenberg Stiftung, Weinheim, und der Schweisfurth-Stiftung, München, am 1. Dezember 2001 im Glashaus Herten

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  •   “Zukunft der Arbeit”, gehalten im Rahmen der Familienrüstzeit des 33. Generalstabslehrgang des Heeres vom 22. bis 24. Juni 2001 im Evangelischen Rüstzeitheim in Marienheide

     
  •   “Wann verstehen die Alten die Jungen nicht mehr?”, Gastvortrag auf dem Kreislandfrauentag des Kreislandfrauenverband Coesfeld am 3. Februar 2001 in der Stadthalle Coesfeld

     
  •   “Neue Kultur der Selbständigkeit — Neues Unternehmerbild. Nachdenkliches/ Provokatives zu einem neuen Verständnis von Arbeit”, gehalten auf der Fachtagung “GO – Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit”, veranstaltet von der G.I.B. Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung NRW am 15. Juni 2000 im Holiday Inn Bochum

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  •   “Die Zukunft der Arbeit”, gehalten im Rahmen der Tagung “Visionen 2000 — Zwischen Hoffen und Bangen”, veranstaltet von der Evangelischen Standortpfarrerin Speyer vom 12. bis 14. Februar 2000 in der evangelischen Tagungsstätte Kirchberg im Hunsrück

     


Darüber hinaus war ich Rahmen des bmb+f-Projektes “Gestaltungspotenziale für eine menschengerechte und leistungsfähige Arbeits- und Unternehmensorganisation” an der Konzeptionierung und Durchführung der Zukunftswerkstatt am 29. und 30. Juni 2005 in den Räumen der Bundespressekonferenz in Berlin, an der Konzeptionierung des projektinternen Szenarioworkshops am 19. Oktober 2005 sowie der Konzeptionierung und Durchführung der Abschlußveranstaltung am 8. Dezember 2005 in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung beteiligt; im Rahmen dieser Abschlußveranstaltung hielt ich den Vortrag “Virtuelle Unternehmen — Was kennzeichnet sie? Was unterscheidet sie voneinander?”.

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Am 6. Juni 2004 moderierte ich die Abschlußdiskussion “Möglichkeiten einer werteorientierten Umgestaltung der Wirtschafts- und Sozialpolitik” im Rahmen der Tagung “Soziale Erosion oder notwendige Reformen? Programmdialog Gerechtigkeit in neo-liberaler Globalisierung”, veranstaltet von der Evangelischen Akademie Iserlohn vom 4. bis 6. Juni 2004 in Iserlohn

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Außerdem war ich Teilnehmer am Werkstattgespräch “Kultur und Arbeit” im Rahmen des Projektes “Kultur und Arbeit. Kulturelle Bildung als Gestaltungspotential in der sich wandelnden Arbeits-
gesellschaft”, durchgeführt von Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und dem Institut für Bildung und Kultur e.V., am 18. Januar 2000 in Frankfurt a.M. sowie
Mitwirkender am Kreativworkshop zur Delphi-Studie “Zukunft der Altersversorgung – Stellenwert der betrieblichen Altersversorgung”, durchgeführt von infratest Burke am 17. August 1999 in Köln.